Kanadaring - Soziale Stadt

Mit einer Fläche von rund 15 Hektar ist das künftige Klimaquartier das größte zusammenhängende Wohngebiet Lahrs. Das Viertel, das früher zur Unterbringung französischer und kanadischer Streitkräfte diente, entspricht mit seinen Bauten aus den 50er- und 60er-Jahren jedoch nicht mehr den heutigen Wohnansprüchen. Deshalb soll die Attraktivität des Wohngebiets durch gezielte städtebauliche und energetische Maßnahmen gesteigert werden. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ mit Fördergeldern in einer Gesamthöhe von rund 12 Millionen Euro unterstützt.

Städtebauliche Investitionen in das Wohnumfeld, in die Infrastruktur und in die Qualität des Wohnens sollen für mehr Generationengerechtigkeit sowie Familienfreundlichkeit sorgen. Mit Modernisierungen und Neubauten werden sichtbare Zeichen gesetzt, die den Wohnkomfort spürbar steigern und eine soziale Vielfalt schaffen. Darüber hinaus wurde ein nachhaltiges Energie- und Mobilitätskonzept entwickelt. Im Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2018, die das Gebiet gedanklich miteinbezieht, soll das Klimaquartier zu einer Visitenkarte der Stadt Lahr und einem Musterbeispiel für innovative Stadtentwicklung werden.